Der Druckluftmotor – Die Gefahr für die Auto- und Ölindustrie

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3 Kommentare zu “Der Druckluftmotor – Die Gefahr für die Auto- und Ölindustrie

  1. Guy Negre hatte den Motor und das Fahrzeug schon vor über 2 Jahrzehnten entwickelt und versucht noch lange Zeit das gesamte System in Form eines Franchise zu vermarkten. Leider traten einige Hindernisse auf, die er bei seiner Entwicklung vergessen hatte, darunter die fehlende Heizung für den Fahrzeuginnenraum (die gesamte Entwicklung und Musterfertigung fand in Südfrankreich statt). Oder die Tatsache, dass beispielsweise in fast allen europäischen und sehr vielen außereuropäischen Ländern Druckluftbehälter für einen Betriebsdruck von 300 bar (wie er im Luftaufto in ein oder zwei Exemplaren verbaut ist) einer jährlichen Prüfung unterzogen werden müssen, die wesentlich teurer ist, als beispielsweise eine TÜV-Untersuchung eines normalen Fahrzeugs.
    1998 hatte er die mexikanische Regierung so begeistert, dass die auf einen Schlag 40.000 Fahrzeuge für den Taxiverkehr in Mexico City haben wollten.
    Er hatte dann in den Folgejahren den Motor umentwickelt, und der dadurch entstandene Hybridmotor war in der Lage, im innerstädtischen Raum mit Druckluft und außerhalb von „Siedlungsbereichen“ mit Diesel (angeblich 1,2 l/100 km) zu funktionieren.
    Der „AIRPod“ war dann noch so eine „Zwischenentwicklung“, die aber nur einen Motor mit 5,4 PS hatte und der aufgrund seiner Konstruktion immer Sommer eher als Backautomat, denn als Fahrzeug zu gebrauchen gewesen wäre.
    Nachdem Guy Negre immer nur herumentwickelte und außer Mustern eigentlich nichts in Serie gefertigt wurde, wurde 2009 die Erfindung an Tata-Motors in Indien verkauft. Dort aber legte sich die anfängliche Begeisterung recht schnell, weil man für die erfolgreiche Produktion technische Probleme vorfand, wie beispielsweise dieTatsache, dass es keinen Kompressor gibt, der in der Lage ist, innerhalb von 6-7 Stunden 90 Kubikmeter Luft auf 300 bar zu verdichten UND mit einfachem Einphasen-Netzstrom betrieben werden kann.
    Inzwischen ist das gesamte Projekt auf Eis gelegt und der eigentlich innovative Erfinder Guy Negre bastelt immer noch an einer Verbesserung seines Motors.
    Und so stehe auch ich seit 1996 auf der Liste der Interessenten für ein solches Fahrzeug und erhalte außer einigen Ankündigungen – selbst die wurden in den letzten Jahren nicht mehr versandt – leider keine Neuigkeiten mehr …
    Es gibt zwar in Barcelona noch die „Coches de Aire“ (http://cochesdeaire.com/), aber auch dort ist relative Funkstille…
    Würde man die Standards, die man als Maßstab für die Homologation von heutigen Fahrzeugen gelten, auf den Stand von ca. 1965-1970 (in Punkto Technik und Sicherheit) zurückdrehen, hätte das Luftauto vielleicht eine echte Chance, einen offenen Markt vorzufinden!

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