Viel Geld für kein Öl

Ecuador will große Ölreserven im Regenwald unangetastet lassen, wenn die Welt dafür bezahlt. Mehr Informationen: http://www.ideasforacoolerworld.org/de

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Die treibende Kraft: Wir bewegen uns Windwärts

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Die Projektentwicklungsgesellschaft Windwärts steigt in die Elektromobilität ein. Ab dem 1. Januar beteiligt sich das Unternehmen mit zwei Vorhaben am Verbund-Projekt Elektromobilität der Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg.

Das hannoversche Unternehmen Windwärts verfolgt parallel zwei Ansätze, um der von der Bundesregierung definierten Zielsetzung der Elektromobilität gerecht zu werden. Die Projektierer werden etwa 40 Windenergieanlagen mit je drei Megawatt installieren, die mit einer jährlichen Stromproduktion von rund 225 Gigawattstunden zumindest bilanziell die 100.000 Elektrofahrzeuge versorgen können. Genauso viel Autos werden den Prognosen zufolge bis 2016 auf deutschen Straßen zu finden sein. Der zweite Teil des Projektes beinhaltet die Installation einer solarbetriebenen Ladestation auf dem betriebseigenen Gelände. Mit Hilfe von vier elektrisch betriebenen Firmenwagen soll von hier aus der Einsatz der Autobatterie als Kurzzeitspeicher und zum Abbau von Lastspitzen untersucht werden.

Das Projekt mit Namen Windstrom für Deutschlands E-Mobilität soll die klimaneutrale Stromproduktion für die elektrischen Flitzer sicherstellen. Denn: „Elektrisch betriebene Fahrzeuge tragen nur dann zum Klimaschutz bei, wenn der Strom aus erneuerbaren Quellen kommt“, sagt Norbert Lanfer, der Projektverantwortliche bei Windwärts. Gefördert wird das Vorhaben innerhalb eines mit 180 Millionen Euro finanzierten Forschungsrahmens, den die Bundesregierung eingerichtet hat. Sie unterstützt damit Einzelprojekte in fünf Modellregionen bundesweit.

 Die so genannte E-Mobilität ist als Gegenstück zur naturgemäß immer unregelmäßigen Einspeisung von Wind- und Sonnenstrom im Netz reizvoll. Demnach docken Elektroautos immer dann zum Laden an, wenn Strom im Einkaufspreis gerade sehr günstig ist – wenn Wind- oder Solarkraftanlagen gerade viel einspeisen. Die E-Mobilität könnte so auch teure Stromspeicherlösungen mit Batterien oder Pumpspeicherkraftwerke zu einem bedeutenden Anteil erübrigen. Damit sind die Elektroautos als mobile und zusätzlich nutzwertige Speicher im Einsatz. Ohne aber jede Speicherlösung würden künftig immer mehr Windenergie- oder Photovoltaikanlagen bei viel Wind und Sonne ihre Leistung zum Schutz überlasteter Netze drosseln müssen. Andererseits könnten Elektroautos in Zeiten geringer Grünstromeinspeisung ihre nicht abgefahrene Akku-Ladung wieder ins Stromnetz rückspeisen. Voraussetzung ist, dass Stromversorger eine entsprechende flexible Vergütung zulassen – und natürlich die entsprechende Technologie.

Die Bundesregierung fördert im Einzelnen Projekte in vier Großregionen. Außer in Niedersachsen profitieren einzelne Entwicklungsvorhaben in den Regionen Berlin-Brandenburg, Bayern plus Sachsen und in Baden-Württemberg. Die Metropolregion Hannover-Braunschweig-Göttingen-Wolfsburg erhält dabei rund 43 Millionen Euro. Davon fließen 167.000 Euro in das auf drei Jahre angesetzte Windwärtsprojekt. Das niedersächsische Unternehmen wird 65 Prozent der Gesamtkosten von 477.000 Euro selbst tragen.

mehr unter www.windwaerts.de                                                    Textquelle: Erneuerbare Energien

 

Stromverbrauch: fast ein Viertel durch Kommunikations- und Unterhaltungstechnik

Eine aktuelle Studie zum „Stromverbrauch nach Anwendungszwecken der privaten Haushalte“ kommt zu dem Ergebnis, dass im Jahr 2011 schon fast ein Viertel des Verbrauchs in bundesdeutschen Haushalten auf das Konto von Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik ging. In der Studie, die von der Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung (HEA), dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) und der EnergieAgentur.NRW in Auftrag gegeben wurde, wertete das Münster Forschungsinstitut EEFA Daten von über 450.000 Online-Stromchecks aus.

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Wir müssen um den See herum

Spritztour – wissenswertes über das das schwarze Gold

 Krieg ist Öl und Öl ist Krieg 

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Durst nach Treibstoff – Der Anfang des Krieges 

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Treibstoffmangel – Das Ende des Krieges

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Tja – hätten sie Freie Energie gehabt, wäre das alles nicht passiert… 

Energie-Revoluzzer gehen ihren Weg

Mehr unter: www.windwaerts.de          Großen Dank auch an: tombosphere

 

Revolution an der Tankstelle: Kohlenstoff aus der Tabakpflanze wird direkt zu Benzin

Tabak hat eine hohe Biomasse. Die Kohlenstoffe der Blätter können durch gewisse Bakterien direkt in Öle verwandelt werden. Forscher der California Universität wollen die Biokraftstoffe der Zukunft nun direkt in den Blättern der Pflanze produzieren lassen. Der Film zeigt: die Welt mit der alten Energie löst sich nun immer mehr auf! Wieder geht es mit einer cleveren Idee einen Schritt in die Zukunft.

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Niemand merkt es: Spirtueller Sprit – neuer Treibstoff für Europa

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Nanoröhrchen aus Kohlenstoff ermöglichen Batterien mit Rekordkapazitäten

Wissenschaftler des Fraunhofer-Institutes für Werkstoff- und Strahltechnik IWS in Dresden und ihre Partner forschen an neuen Materialien für elektrische Energiespeicher der Zukunft. Sie infiltrieren z.B. einen Rasen aus Kohlenstoff-Nanoröhren (CNT) mit Schwefel und erhalten so äußerst preiswert neue Elektrodenwerkstoffe.

Rasterelektronenmikroskopische Aufnahme des CNT/Schwefel-Komposits

Elektrische Energiespeicherung ist eine Schlüsseltechnologie der heutigen Zeit. Engpass für die meisten mobilen Anwendungen ist die Energiedichte derzeit erhältlicher Batteriesysteme, die maßgeblich die maximale Nutzungsdauer zwischen zwei Ladezyklen bestimmt. Um deutliche Leistungssteigerungen bestehender Systeme zu erreichen, ist daher Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektrodenmaterialien notwendig.

Schwefelkathoden besitzen bemerkenswerte Vorteile gegenüber bisher verwendeten Elektroden: Zum einen lassen sich durch die hohe Kapazität des Schwefels deutlich höhere Energiedichten erreichen. Zum anderen ist Schwefel als Rohstoff preiswert, ungiftig und reichlich vorhanden. Da Schwefel jedoch eine geringe Leitfähigkeit besitzt, muss er in eine leitfähige Matrix eingebracht werden, um möglichst auf der Nanoskala kontaktiert zu werden und damit elektrochemisch nutzbar zu sein.

Wissenschaftler des Fraunhofer IWS in Dresden haben ein nahezu perfektes Material für diese Anwendung entwickelt. Mit einem einfachen Auftragsverfahren lassen sie vertikal ausgerichtete CNT direkt auf Metallsubstraten wie z.B. Aluminium, Nickel, Edelstahl aufwachsen. In diese Struktur kann der Schwefel infiltriert werden. Das Ergebnis sind stabile, kompakte Elektroden, ganz ohne Zusatz von Bindern oder anderen Additiven.

In dem durch das Bundesforschungsministerium geförderten Projekt „AlkaSuSi“ werden diese Materialien für die Anwendung in Lithium-Schwefel-Batterien mit den Partnern Fraunhofer ICT und CAU Kiel weiterentwickelt und untersucht. Aktuelle Ergebnisse zeigen, dass die neuen Materialien mit bis zu 1300 mAh/g , bezogen auf die Masse des Schwefels, eine äußerst hohe Kapazität besitzen. Mit 900 mAh/g, bezogen auf die Masse des Komposits, übertreffen sie entsprechende Werte von binderhaltigen Elektroden deutlich.

Quelle: http://www.iws.fraunhofer.de/

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Goldständer Tipp: jetzt nur noch die neue Batterie-Technik mit den organischen Solarzellen für Elektromobile verbinden. Und schon schnurren umweltverträgliche Fahrzeuge durch die Straßen! 

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Organische Solarzellen sind um 21% effizienter

Der Wirkungsgrad einer Solarzelle lässt sich durch Oberflächenstrukturierung deutlich erhöhen. Ein neues laserbasiertes Strukturierungsverfahren für organische Solarzellen ist besonders schnell und effizient und damit für den industriellen Einsatz bestens geeignet.

Die organische Photovoltaik durchläuft in den letzten Jahren enorme Fortschritte bei der Verbesserung der photoelektrischen Effizienz und bietet zudem die Möglichkeit der Skalierbarkeit auf große und flexible Flächen. Für die weitere Verbesserung des Wirkungsgrades ist es notwendig, zusätzlich zu den intrinsischen Eigenschaften der organischen Materialien die optischen Eigenschaften der Solarzellen zu optimieren. Mikro- und nanostrukturierte Oberflächen sind bei organischen Solarzellen besonders vorteilhaft, da sie die Effizienz von Solarzellen erhöhen, indem sie den optischen Weg des einfallenden Lichts im aktiven Medium verlängern.

Ein besonders schnelles und effizientes Verfahren zur Strukturierung mit hoher Auflösung ist das am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS Dresden praktizierte Verfahren der Direkten Laserstrahlinterferenzstrukturierung (DLIP: Direct Laser Interference Patterning). Damit lassen sich verschiedenste Materialien wie Metalle, Keramiken oder Polymere in einem Prozessschritt mit Mikro- oder Nanostrukturen versehen. Um eine Interferenzstruktur zu erzeugen, werden mindestens zwei kollimierte, kohärente Laserstrahlen auf der Substratoberfläche zur Überlagerung gebracht. Zur Interferenz kommt es im gesamten Überlappungsvolumen der Laserstrahlen, die mit einem einzigen Puls Flächen von mehreren Zentimetern Breite abdecken können. Somit ergeben sich effektive Strukturierungsgeschwindigkeiten von einigen Quadratzentimetern pro Sekunde.

In enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Angewandte Photophysik (IAPP) der Technischen Universität Dresden wurde der Einfluss der Strukturierung von PET-Folien mittels DLIP auf die Verbesserung der Effizienz von organischen Solarzellen untersucht. Es zeigt sich, dass Solarzellen auf strukturierten Substraten eine deutliche Leistungssteigerung aufweisen. Durch die Überlagerung zweier Laserstrahlen wurde eine Linienstruktur erzeugt. Damit wurde eine Effizienzsteigerung von ca. 10% gegenüber dem unstrukturierten PET-Substrat realisiert. Die Überlagerung von drei Laserstrahlen, die nicht in einer Raumebene liegen, oder die Doppelbelichtung mit zwei zueinander verdrehten Linienmustern ergibt eine hexagonale oder Punktestruktur. Sie erweist sich bei organischen Solarzellen auf PET als besonders vorteilhaft und führt zu einem Effizienzanstieg von 21%.

Quelle: Fraunhofer Institut

Goldständer Tipp: Diese Folie in Zukunft bitte über Elektrofahrzeuge ziehen! Dann haben sie immer „Saft“

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