Psychopathen lügen leichter

Menschen mit psychopathischen Zügen sagt man nach, dass sie skrupelloser und häufiger lügen. Ob das wirklich stimmt, haben Forscher nun in einem Experiment überprüft. Es zeigte sich: Das Gehirn von Psychopathen muss beim Lügen weniger zusätzliche Arbeit leisten – es lügt sozusagen effektiver. Gleichzeitig lernen sie leichter, noch besser und schneller zu lügen. Menschen mit geringer Neigung zu Psychopathie dagegen verbessern sich selbst durch „Lügentraining“ nicht.

Psychopathen sind keine Erfindung Hollywoods – es gibt sie wirklich. Gemeint sind damit Menschen, die starke Defizite im Sozialverhalten, bei der Empathie und dem Empfinden von Emotionen haben. Dies geschieht nicht bewusst und absichtlich, sondern ist eine Folge veränderter unbewusster Reaktionen des Gehirns. Studien zeigen, dass bei psychopathisch veranlagten Menschen unter anderem die Verbindung zwischen Kontroll- und Gefühlszentrum im Gehirn weniger gut funktioniert. Als Folge verspüren Psychopathen Angst und Mitleid nicht spontan, wenn sie in entsprechenden Situationen sind. Erst wenn sie sich der Lage bewusst sind – oder sie ihnen bewusst gemacht wird – können sie diese Emotionen empfinden, wie Studien zeigen. Als Folge sind diese Menschen oft besonders risikofreudig und gelten als selbstsüchtig und manipulativ. Aber längst nicht alle Psychopathen sind deshalb kriminell oder wirken auf den ersten Blick schon bedrohlich. Eher im Gegenteil: Psychopathen können häufig sogar ausgesprochen charmant und charismatisch wirken. Hinzu kommt, dass es nach heutiger Erkenntnis eine graduelle Abstufung gibt: Ähnlich wie andere Persönlichkeitsmerkmale kann jeder Mensch mehr oder weniger psychopathische Neigungen aufweisen.

Wie gut lügen Psychopathen?

Eine weitere Eigenschaft, die man Psychopathen nachsagt, ist ihre Begabung als Lügner. „Psychopathie ist durch Unehrlichkeit und manipulatives Verhalten gekennzeichnet“, sagt Robin Shao von der Universität Hongkong. „Aber bisher war nicht klar, ob Menschen mit psychopathischen Zügen tatsächlich besser oder mehr lügen als andere.“ Gemeinsamt mit seiner Kollegin Tatia Lee hat Shao dies deshalb in einem Experiment untersucht. Um geeignete Probanden zu finden, ließen sie zunächst gut tausend Freiwillige einem standardisierten Persönlichkeitstest absolvieren, mit dem sich psychopathische Züge bewerten lassen. Aus dieser Gruppe wählte sie 29 Teilnehmer mit den höchsten und 23 mit den niedrigsten Pychopathie-Werten aus.

Dann begann der eigentliche Test: Allen Probanden wurden bekannte und unbekannte Gesichter gezeigt und sie wurden gefragt, ob sie diese Person kennen. Gleichzeitig jedoch zeigte ihnen ein Symbol auf dem Bildschirm an, ob sie bei der Antwort lügen oder die Wahrheit sagen sollten. Die Forscher erfassten bei jeder Antwort die Reaktionszeit und beobachteten die Hirnaktivität der Probanden mittels funktioneller Magnetresonanztomografie. Nach diesem ersten Durchgang absolvierten alle Teilnehmer mehrere Trainingsrunden, in denen sie das Lügen üben konnten. Dann wurde der Test wiederholt.

Weniger Arbeit für das Gehirn

Wie erwartet verrieten sich alle Teilnehmer durch leicht verzögertes Antworten beim Lügen. Der Grund dafür: „Beim Lügen muss die wahre Information unterdrückt und umgekehrt werden“, erklärt Lee. „Das erfordert zusätzliche kognitive Prozesse, die die längeren Reaktionszeiten hervorrufen.“ Dieser verräterische Effekt zeigte sich im ersten Durchgang sowohl bei den Probanden mit niedrigen als auch mit hohen psychopathischen Neigungen. Allerdings reagierten die Psychopathen durchgehend etwas schneller – egal ob sie logen oder die Wahrheit sagten, wie die Forscher berichten. Noch auffallender aber waren die Unterschiede nach einigen Runden des „Lügentrainings“: Während sich die lügenbedingte Verzögerung bei den Probanden mit geringer Pychopathie-Neigung kaum veränderte, hatten die Psychopathen sich deutlich verbessert: Ihre Reaktionszeiten beim Lügen verringerten sich signifikant. „Der starke Kontrast nach den Trainingsrunden ist bemerkenswert“, sagt Lee. „Unsere Ergebnisse belegen, dass Menschen mit stark psychopathischen Zügen das Lügen offenbar leichter lernen.“

Dies spiegelte sich auch im Gehirn der Probanden wider: „Für das Lügen werden eine Reihe von neuronalen Prozessen benötigt, darunter die Aufmerksamkeit, das Arbeitsgedächtnis, die Impulskontrolle und die Konfliktlösung“, erklärt Lee. „Bei Menschen mit geringen psychopathischen Zügen erhöhte sich beim Lügen die Aktivität dieser Prozesse. Bei den Personen mit starker Psychopathie-Neigung dagegen war sie reduziert.“ Nach Ansicht der Forscher spricht dies dafür, dass sich das Gehirn von Psychopathen beim Lügen nicht so stark anstrengen muss – die benötigten neuronalen Netzwerke arbeiten schlicht effizienter. Dadurch fällt es Menschen mit psychopathischen Neigungen offenbar auch leichter, sich beim Lügen weiter zu verbessern.

Quelle: http://www.nature.com

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Der Einzelportionsmarkt (aktuellere Zahlen liegen leider nicht vor):
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