Goldständer Report 08.02.2013

Indonesien: Luftaufnahmen die zeigen, dass sich viele Küstengebiete völlig neu bilden werden. Teile von Jakarta waren bereits über Jahre zu stark vom Wasser betroffen – MUST LEARN

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Wir müssen um den See herum

„Europäer müssen sich beeilen“ bei der Erschließung von Rohstoffen in der Arktis

Grönlands Premierminister Kuupik Kleist fordert von Europa mehr Engagement bei der Erschließung der riesigen Rohstoff-Vorkommen auf seiner Arktis-Insel. „Die EU-Kommission ist erpicht darauf, die Zusammenarbeit mit uns zu intensivieren“, sagte Premierminister Kleist im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin ‚Capital‘ (Ausgabe 10/2012, EVT 20. September). „Aber wenn es um tatsächliche Investitionen von EU-Unternehmen bei uns geht, sehen wir noch immer nicht viel Aktivität. Die Europäer müssen sich beeilen.“ Die Volksrepublik China sei bereits kurz davor, „in Grönland einen Fuß in die Tür“ zu bekommen.

EU-Industriekommissar Antonio Tajani war im Juni nach Grönland gereist, um eine Absichtserklärung zur gemeinsamen Gewinnung von Rohstoffen auszuhandeln. In den Jahrzehnten seit Grönlands EU-Austritt im Jahr 1985 hätten viele europäische Staaten und Unternehmen ihre Investitionen bei uns heruntergefahren, kritisierte Kleist. „Europa hat Grönland vernachlässigt.“ Die Chinesen hingegen hätten „eine langfristige Perspektive“. In den nächsten Wochen will die Regierung den Bau einer Eisenerz-Mine genehmigen, die von chinesischen Investoren getragen wird. Hierzu sollen rund 2.000 chinesische Arbeiter nach Grönland kommen.

Begehrtester Rohstoff sind die Seltenen Erden. Die Arktis-Insel verfügt laut Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe über größere Vorräte dieser Spezialmetalle als ganz Europa und die USA zusammen. Im kommenden Jahr soll die Erschließung eines großen Vorkommens an der Südküste starten. China beherrscht bislang 95 Prozent des Marktes und hat in den vergangenen Jahren seine Exporte sukzessiv zurückgefahren. Die EU und USA haben Peking daher im Frühjahr vor der Welthandelsorganisation WTO verklagt. Mit den grönlandischen Vorkommen könnte dieses Monopol der Volksrepublik durchbrochen werden.

Quelle: Extremnews

Arktis: Neue Rekordschmelze erwartet

Eisfläche könnte im September noch unter dem bisherigen Minusrekord von 2007 liegen

Eisforscher prognostizieren für September die geringste jemals gemessene Eisbedeckung. Mit 4,1 Millionen Quadratkilometern würde die Fläche sogar noch das Rekordminus von 2007 deutlich unterschreiten. Ein zurzeit in der Arktis herrschender Sturm könnte das Abtauen noch beschleunigen.

Forscher aus aller Welt beteiligen sich alljährlich am so genannten Sea Ice Outlook, in dem sie mit unterschiedlichen Methoden das verbleibende Eisminimum abschätzen. Mit einer statistischen Prognose basierend auf aktuellen Satellitendaten traf die Prognose des Teams vom Klimacampus der Universität Hamburg im vergangenen Jahr bis auf eine Stelle nach dem Komma genau zu. In diesem Jahr sagt Meereis-Experte Lars Kaleschke vom KlimaCampus für den September nun erneut einen Rekord voraus. Zum Zeitpunkt des jährlichen Minimums der Eisbedeckung in der Arktis erwartet er nur noch eine Meereisfläche von etwa 4,1 Millionen Quadratkilometern. Dies wäre der geringste Wert seit Beginn der Satellitenmessungen in den 1970er Jahren. Die bisher geringste Eisbedeckung registrierten Satelliten im Jahr 2007 mit 4,3 Millionen Quadratkilometern.

Auffallend waren bereits die Ereignisse der vergangenen Monate. Der Petermann-Gletscher kalbte einen gigantischen Eisblock, während die Eisoberfläche Grönlands beinahe komplett antaute. Zurzeit fegt ein außergewöhnlich starker Sturm über die Arktis, der die Entwicklung noch kurzfristig beeinflussen kann: „Wenn der Sturm das Eis auseinandertreibt, würde die bedeckte Fläche auf den ersten Blick wieder größer erscheinen. Öffnungen, die dabei entstehen, könnten jedoch das Schmelzen anschließend beschleunigen“, sagt Kaleschke. Denkbar wäre auch, dass durch die Bewegung im Eis wärmeres Wasser aus tieferen Schichten nach oben gelangt. Dadurch könnte die Unterseite des Eises schneller abschmelzen, so der Eisforscher, und das September-Minimum noch extremer ausfallen als schon erwartet.

Quelle: Scinex

Klimawandel ist schuld an häufigeren Hitzewellen

Drei Viertel der Sommer auf der Nordhalbkugel sind heute schon zu heiß

Hitzewellen und extrem warme Sommer sind kein Zufall mehr. Stattdessen hat der Klimawandel die Wahrscheinlichkeit für solche Extremwetter in den letzten 30 Jahren deutlich in Richtung warm verschoben. Das belegen US-amerikanische Klimaforscher in einer Auswertung aktueller Klimadaten. Demnach folgten zu kalte und zu warme Sommer in der Vergleichsperiode 1951 bis 1980 noch einer Zufallsverteilung. Inzwischen aber sei das nicht mehr der Fall. Früher sei ein Drittel der Sommer kälter gewesen als der langjährige Durchschnitt, heute sei das nur noch bei zehn Prozent der Fall. Dafür aber seien heute 75 Prozent der Sommer auf der Nordhalbkugel zu warm statt wie früher nur 33 Prozent.

„Mit anderen Worten: Wir können mit hoher Sicherheit sagen, dass solche extremen Hitzewellen wie 2010 in Moskau, 2011 in Texas oder 2003 in Frankreich ohne den Klimawandel nicht passiert wären“, konstatieren die Wissenschaftler im Fachmagazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“.

Vergleiche man das Sommerklima mit einem Würfel, sei dieser inzwischen eindeutig gezinkt, schreiben James Hansen vom Earth Institute der Columbia University in New York und seine Kollegen. Bei einer zufälligen Verteilung der klimatischen Ausreißer wären jeweils zwei Seiten eines solchen Würfels rot für zu warm, zwei Seiten blau für zu kalt und zwei Seiten weiß für im Durchschnitt. „Bei einer Normalverteilung hat man die gleiche Chance, eine der drei Farben zu würfeln“, erklären die Forscher. Heute aber seien bereits vier Seiten des Würfels rot, wenn man die Sommer der Nordhalbkugel betrachte. Das Klima sei gegenüber der bekannten Glockenkurve der Normalverteilung deutlich nach rechts in Richtung warm verschoben.

„Die wahrscheinlich wichtigste Veränderung ist das Auftauchen einer ganz neuen Kategorie von extrem heißen Sommern“, sagen die Klimaforscher. Bei diesen liege die Temperatur mehr als drei Standardabweichungen über dem Mittelwert – solche Ausreißer waren beispielsweise die Hitzewellen 2003 in Europa, 2010 in Russland und 2011 in Texas. Solche extremen Temperaturanomalien habe es früher fast gar nicht gegeben, in den letzten Jahren finde man sie regelmäßig in rund zehn Prozent der Landfläche der Nordhalbkugel, erklären Hansen und seine Kollegen. Das sei ein klares Zeichen dafür, dass diese Hitzewellen eine Folge des Klimawandels seien. Auch wenn die einzelnen Extremereignisse durch regionale Wetterlagen gefördert wurden, ihre Häufung sei eindeutig eine Folge der globalen Erwärmung.

Vergleich mit der Glockenkurve der Zufallsverteilung
Für ihre Studie hatten Hansen und seine Kollegen die Lufttemperaturen der Sommer und Winter von 1981 bis 2010 mit denen in der Zeit von 1951 bis 1980 verglichen. Dabei ermittelten sie vor allem, wo und wie stark die Temperaturen jeweils vom langjährigen Mittel abwichen. Zudem prüften sie, ob die saisonalen Temperaturen einer Normalverteilung – der bekannten Glockenkurve – folgten oder nicht. Eine solche symmetrische Kurve, die in der Mitte am höchsten ist und zu den Seiten erst steil, dann sehr schnell flach ausläuft, erhält man immer dann, wenn Werte zufällig um einen Mittelwert verteilt sind.

Doch in den letzten 30 Jahren habe sich die Form dieser Kurve deutlich verändert, berichten die Forscher. Sie sei insgesamt weiter in Richtung wärmerer Temperaturen verschoben. Außerdem sei sie nicht mehr symmetrisch: Auf der heißen Seite sei die Verteilungskurve breiter und laufe allmählicher aus. Das zeige, dass anormal warme Sommer überproportional stark zugenommen hätten. „Das Klima hat sich in einem Ausmaß verändert, dass eine aufmerksame Person, die alt genug ist, um die Zeit von 1951 bis 1980 noch erlebt zu haben, diese Veränderungen vor allem im Sommer bemerken müsste“, schreiben die Forscher. (doi: 10.1073/pnas.1205276109)

Quelle: Scinexx

Goldständer Tipp:

Sie fragen sich: Warum ist die Sonne so weiß, ist die Sonne heller? Warum blendet mich die Sonne so sehr? Bitte lernen Sie hier alles zu dem Thema des Galaktischen Sommers – die Welt ist im Wandel!

Blackout! Der Zusammenhang des Sonnensturms der Stärke M6 und dem Stromausfall in Nordindien

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Goldständer Tipp:

English Version: learn more about the Sun and the magnetic effect to our earth

Deutsch: lernen Sie mehr zu dem Thema Sonne, und dem magnetischen Effekt auf unsere Erde. 

 

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Was Dir Foster Gamble nicht erzählt: Das Bombengeschäft mit der Arktis

Wusstest Du schon, dass sich die Arktis durch den Klimawandel bereits seit 2 Jahren sehr schnell vom Eis befreit hat und immer grüner wird? Ja, das Land öffnet sich nun immer mehr. Dadurch ist es klar, und es liegt nun auch ganz auf der Hand, dass es hier sehr viel Erdöl geben wird. Für Firma Shell ist es deshalb auch kein Problem sich, so wie bereits in Brasilien angekündigt, aus dem Biotreibstoff-System zu verabschieden. Und am 06. August 2012 passierte es, dass Fima Shell ca. 15 Milliarden Euro aus Europa abzieht. Es wird behauptet: In Amerika ist das Geld „besser“ angelegt. Wie man bemerkt: Die echten Hintergründe möchte man hier nicht nennen. Doch für mich ist es nun klar: Die offengelegte Arktis zeigt auf lange Sicht einfach bessere Möglichkeiten, um großes Geld zu verdienen. Die Profitgier des Geldsystems und die Gier der Energielieferanten ist einfach größer, als der natürliche Verstand des Menschen. Bereits in diesem Moment wo Du diese Zeilen list, wird bereits Erdöl von Firma Shell  am Südpol abgebaut. Die Arktis ist bereits schon jetzt das Land, das sämtliche Energie und Rohstoffinvestoren anlockt. Kurz: Hier geht es auch um’s Gold! In der Arktis gibt es genug davon, da es noch niemand vorher in der Erdgeschichte geschafft hat, hier nach diesen Metallen zu suchen.  Ich denke an dieser Stelle sollte es nun bei den Goldanlegern dieser Welt nun endlich klingeln, warum das Gold an der Börse nicht nach oben peitscht. Und: Hättest Du es auch gewusst, dass die Mineralölmultis in Deutschland allein im Mai 2012 über 189 Millionen Euro zuviel kassiert haben?

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Ich frage mich ein wenig kritisch: für wen arbeitet Foster Gamble?

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Goldständer Tipp: Erfahren Sie jetzt mehr über den großen Bluff!

Bitte lesen Sie das Ebook: Wissen für Goldanleger – 2013 und noch viel weiter

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Der Bewusstseinssprung der Pflanzen

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Pflanzen spüren zuerst, wenn ein großer Wandel kommt. In diesem Film erfahren Sie, was sich im Organismus einer Pflanze dabei abspielt. Oder: was passiert überhaupt in den Tieren und Pflanzen bei einem Wandel? Das John Innes Centre, Norwich in England klärt in diesem Film auf was bei Pflanzen passiert. Im Forschungszentrum konnte ein Wandel simuliert werden. Hier hat sich gezeigt, dass Pflanzen bereits kleinste Temperaturschwankungen wahrnehmen können. Pflanzen wie der Weizen nutzen zum Beispiel veränderte Temperaturen um Blüte und Kornreife an ihrem Lebensrhythmus anzupassen. Gewisse Gene in der Pflanze wissen, wann es an der Zeit ist und warten regelrecht auf die bestimmten Signale zum Aufblühen. Das wichtigste Signal dabei ist die Temperatur. Daraus wird klar, dass die zunehmende Klimaveränderung einen großen Einfluss darauf hat, weil sie den gesamten Wachstumszyklus der Pflanze verändert. Wissenschaftler beschäftigen sich schon seit langem mit dem Thema, wie es die Pflanze überhaupt schafft diese Temperaturschwankungen wahrzunehmen. Im simulierten Temperatur-Labor kam man der Pflanze nun auf die Schliche, wie und womit sie die veränderten Temperaturen misst. Das Genom der Pflanzen wurde mehrfach modifiziert, wodurch sich viele neue Veränderungen in der Pflanze selbst zeigten. Das Gen selbst wurde dann identifiziert, und es wurde herausgefunden, wie es ein Protein steuert und wie sich die DNA in der Zelle selbst aufrollt. Das heißt die „Art des Aufdrehens“ der DNA ist hierbei entscheidend und zeigt hierbei die Temperaturwahrnehmung der Pflanze. So spielt sich ein „Wandel“ stets auf genetischer Ebene ab. Die Temperatur wirkt sich hierbei stets auf die Mechanik der Gene aus, und durch die erhöhte Temperatur wird auch die DNA leichter zugänglich. So öffnet sich die DNA im inneren jeder einzelnen Zelle und durch die Öffnung selbst werden die Gene aktiviert – als Reaktion auf die höhere Temperatur! Die Pflanze kann also ihre eigenen Gene aktivieren, wenn es wärmer wird. Die Evolution jeder Pflanze und jeder anderen Lebensform beweist hiermit, dass die DNA selbständig anfängt zu arbeiten. Es beweist auch, dass die Art der Sonneneinstrahlung in einem Wandel auch von sehr großer und entscheidender Bedeutung ist. Somit ist auch die menschliche Evolution durch die erhöhte Sonneneinstrahlung nicht aufzuhalten.Und wer es noch nicht gemerkt hat: Die Sonne wird bereits immer heller – Wir sind mitten im Wandel! 

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Goldständer Tipp: Um sich diesem neuen biologischem Prinzip des Wandels anzupassen, empfehle ich Ihnen persönlich sich weniger um die negativen Nachrichten der Neuzeit zu kümmern. Die manipulierenden Elemente der Medien haben einen Grund und sie machen Sie in der Anpassung nicht besonders widerstands- und aufnahmefähig. In der natürlichen Evolution werden Sie dadurch sogar auf geringer Schwingung gehalten, und Sie selbst haben es sogar schwerer sich der neuen Veränderung anzupassen. Achten Sie lieber auf die Signale der Umwelt und ganz besonders auf die Signale der Sonne. Nur so werden Sie es spüren, wenn etwas in Ihnen erwacht. Bitte schreiben Sie mir, wenn Sie eine innere Veränderung wahrnehmen können! 

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Ölkonzerne entdecken Sprudel unterhalb des Eises

Die Wasserflächen in der Arktis werden immer größer – Shell führt ab 14. Juli Probebohrungen durch

Wien/Nuuk – Die Eisdicke in der Arktis nimmt Jahr für Jahr ab, Eisflächen schmelzen dramatisch schnell. 2010 wurde von Wissenschaftern der Universität Washington das kleinste je gemessene Eisvolumen registriert. Während Umweltorganisationen und Forscher vor den unmittelbaren Folgen des Temperaturanstiegs im nördlichen Polargebiet warnen, reiben sich Öl- und Gaskonzerne die Hände.

Bis zu 90 Milliarden Fass Öl (je 159 Liter) sollen unterhalb des Eises im nördlichen Polargebiet lagern. Eine Menge, die den derzeitigen Weltverbrauch für rund drei Jahre decken könnte. Bisher galt der Rohstoff unter meterdickem Eis als unförderbar. Seit aber dank Klimawandels immer größere Meeresflächen im arktischen Sommer frei werden, hat ein kommerzielles Wettrennen hinauf in den hohen Norden eingesetzt.

Riskante Ölbohrungen

Der russische Ölgigant Rosneft sucht in Kooperation mit dem US-Unternehmen Exxon sowie der italienischen Eni in der arktischen Kara-See nach den gut versteckten fossilen Brennstoffen. Der britisch-niederländische Weltkonzern Royal Dutch Shell hat ebenfalls eine Genehmigung in der Tasche, ab 14. Juli werden in der Tschuktschensee nördlich der Behringstraße zwischen Russland und Alaska (siehe Grafik) an fünf Stellen Probebohrungen durchgeführt. Die schottische Ölfirma Cairn Energy leistete schon 2010 Pionierarbeit und bohrte als erstes Unternehmen vor der Küste Grönlands. Seither sind die wichtigen Player im internationalen Ölbusiness in Warteposition.

Die Ölbohrungen und ihre nicht kalkulierbaren Risiken sind nur eine der Bedrohungen für das sensible Ökosystem in der Arktis. Seit 1979 hat das Meereis nach Messungen des Polar Science Center in Washington drei Viertel seines Volumens verloren. „Die Arktis ist der Kühlschrank der Erde“, sagt Karin Scholz von der Umweltorganisation Greenpeace. „Wird er ausgeschaltet, erhitzt sich die Luft schneller.“

Ökologischer Teufelskreis

Während helles Eis das Sonnenlicht reflektiert, nimmt dunkles Wasser das Licht zu etwa 94 Prozent auf. Wasser und Luft werden wärmer, was noch mehr Eis zum Schmelzen bringt – die Eis-Albedo-Rückkopplung. Das in der Arktis gut verborgene Öl und Gas wird zudem nach erfolgreicher Förderung wirtschaftlich genützt, das ausgestoßene CO2 heizt den Treibhauseffekt weiter an und erwärmt die Atmosphäre. „Ein Teufelskreislauf“, sagt Scholz.

Schätzten Experten noch vor wenigen Jahren, dass die Arktis in rund 100 Jahren eisfrei sein könnte, mussten die Prognosen drastisch nach unten revidiert werden. Peter Waldhams von der University of Cambridge vermutet, dass es bereits um 2020 den ersten eisfreien arktischen Sommer geben könnte.

Anrainerstaaten in Startposition

Die Anrainerstaaten Russland, USA, Kanada, Dänemark und Norwegen spitzen darauf, ihre Territorien zu erweitern. Anträge sind eingereicht, das Gebiet um den Pol ist – noch – staatenlos. Schließlich gilt es, bei den Bohrungen auch Gewinn herauszuschlagen. Zudem wird auch das Interesse der kommerziellen Fischerei an bisher unerschlossenen üppigen Fischgründen in der Arktis immer größer.

Greenpeace hat zwei Teams auf den Schiffen Esperanza und Arctic Sunrise entsandt, um vor Ort gegen die Probebohrungen zu demonstrieren und auf unkalkulierbare Risiken hinzuweisen. Auch die britische Versicherungsbörse Lloyd’s, Herausgeber der Studie „Die Öffnung der Arktis – Möglichkeiten und Risiken“, hält das Gefahrenpotenzial von Ölunfällen für zu groß. „Die Arktis kann nicht versichert werden“, sagte Konzerndirektor Richard Ward. Lloyd’s geht aber davon aus, dass Konzerne in den nächsten zehn Jahren 100 Milliarden Dollar in Bohrungen und in die Errichtung von Infrastruktur investieren werden. Die Forderung der Kampagne von Greenpeace lautet daher, ein UN-Schutzgebiet in der Arktis zu errichten. Scholz: „Das haben wir in der Antarktis auch schon erreicht.“

Klimaschutz, Wirtschaft und Nachhaltigkeit – der Mensch denkt zu kurzfristig

Globale Probleme brauchen globale Lösungen

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Quelle:                                          weiterführender Link zur IASS