Wie Sternenwasser unseren Planeten verändert. Oder: Wie entsteht Wasser?

 

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2012 und der Zyklus der Sonne

Die Oberflächentemperatur der Sonne variiert zyklisch durch das Auftreten magnetischer Stürme. Während des Ablaufs solcher Stürme ist die Temperatur dort um ca. 2000°C geringer, es treten Sonnenflecken auf, der Bereich ist dunkler.

Am Rand der Flecken werden ca. 6000°C gemessen. Dadurch variiert die abgestrahlte Energie der Sonne, was sich vornehmlich auf die irdischen Wetterzyklen auswirkt. Die Zykluszeit beträgt 11 Jahre (7). Die Sonnenflecken wurden 1613 von Galileo entdeckt, der Zyklus 189 von Heinrich Schwabe. (1 % output ~ 2.8 °C up). Oben ist die Variation seit dem 17. Jahrhundert zu sehen. Insgesamt bemerkt man eine Zunahme der solaren Aktivität in den letzten 3 Jahrhunderten. Es gibt noch mehrere Zyklen die alle mit Wetterereignissen auf der Erde korrelieren. Mehr dazu in (12). Aufgrund der hohen Temperatur der Sonnenkorona können die in ihr enthaltenen Teilchen eine so hohe Geschwindigkeit erreichen, dass sie dem Gravitationsfeld der Sonne entfliehen. Das Gas, das auf diese Weise aus der Sonne austritt, wird als Sonnenwind bezeichnet. Die Sonne unseres Systems wirft täglich eine Million Tonnen Materie in ihre Umgebung aus. Der sogenannte Sonnenwind bewegt seine Partikel mit einer Geschwindigkeit von 200-800 km/sec. Eine ungeheure Kraft geringer Dichte, denn das Plasma beinhaltet nur 6 Partikel pro Kubikmeter jedes Ausstoßes aus der Korona. Der Sonnenwind besteht hauptsächlich aus geladenen Teilchen, d.h. Ionen, Alpha-Teilchen und Elektronen.
Diese treten in Wechslewirkung mit der Atmosphäre und dem Magnetfeld der Erde.

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Arktis: Neue Rekordschmelze erwartet

Eisfläche könnte im September noch unter dem bisherigen Minusrekord von 2007 liegen

Eisforscher prognostizieren für September die geringste jemals gemessene Eisbedeckung. Mit 4,1 Millionen Quadratkilometern würde die Fläche sogar noch das Rekordminus von 2007 deutlich unterschreiten. Ein zurzeit in der Arktis herrschender Sturm könnte das Abtauen noch beschleunigen.

Forscher aus aller Welt beteiligen sich alljährlich am so genannten Sea Ice Outlook, in dem sie mit unterschiedlichen Methoden das verbleibende Eisminimum abschätzen. Mit einer statistischen Prognose basierend auf aktuellen Satellitendaten traf die Prognose des Teams vom Klimacampus der Universität Hamburg im vergangenen Jahr bis auf eine Stelle nach dem Komma genau zu. In diesem Jahr sagt Meereis-Experte Lars Kaleschke vom KlimaCampus für den September nun erneut einen Rekord voraus. Zum Zeitpunkt des jährlichen Minimums der Eisbedeckung in der Arktis erwartet er nur noch eine Meereisfläche von etwa 4,1 Millionen Quadratkilometern. Dies wäre der geringste Wert seit Beginn der Satellitenmessungen in den 1970er Jahren. Die bisher geringste Eisbedeckung registrierten Satelliten im Jahr 2007 mit 4,3 Millionen Quadratkilometern.

Auffallend waren bereits die Ereignisse der vergangenen Monate. Der Petermann-Gletscher kalbte einen gigantischen Eisblock, während die Eisoberfläche Grönlands beinahe komplett antaute. Zurzeit fegt ein außergewöhnlich starker Sturm über die Arktis, der die Entwicklung noch kurzfristig beeinflussen kann: „Wenn der Sturm das Eis auseinandertreibt, würde die bedeckte Fläche auf den ersten Blick wieder größer erscheinen. Öffnungen, die dabei entstehen, könnten jedoch das Schmelzen anschließend beschleunigen“, sagt Kaleschke. Denkbar wäre auch, dass durch die Bewegung im Eis wärmeres Wasser aus tieferen Schichten nach oben gelangt. Dadurch könnte die Unterseite des Eises schneller abschmelzen, so der Eisforscher, und das September-Minimum noch extremer ausfallen als schon erwartet.

Quelle: Scinex

Die Ausdehnung der Erde verändert alles

Was ist eigentlich genau am 11.03.2011 in Japan passiert? Und was bedeutet das für uns Menschen und unsere Zukunft?

Japan grenzt an 4 tektonischen Platten (Nordamerikanische Platte, Pazifische Platte, Philippinische Platte, Eurasische Platte). Hier im Bild gut zu erkennen. Japan steht von allen Seiten unter Spannung und wird im wahrsten Sinne des Wortes hin und her geschoben. Die philippinische Platte ist die kleinste Platte. Rein von der Subduktion (Plattenverschiebung) versucht sie sich stets unter Japan zu verschieben. Da sie unter den Platten das „schwächste Glied“ ist, setzt sie sich folglich als erstes in Bewegung, und unterwandert Japan seit dem Fukushima Erdbeben fast täglich. Es kam  dadurch unter Japan zu immer heftigeren Erdbeben.

Der Druck wurde vor Japans Küste in Form einer „Blase“ täglich erhöht. Wir sehen es auf der Erdbebenkarte durch stets erhöhte und wachsende Magnituden. Nach meinem anderen Bericht darüber ,dass die Erde jedes Jahr in ihrem Umfang wächst und sogar an Masse gewinnt, wird hieraus klar, dass die Erdplatten und Sollbruchstellen weiter aufknacken werden, um sich neu und in einem „größeren Umfang“ zu positionieren. Schauen Sie sich den Film an. Und lernen sie hier alles über Neutrinos. Wachstum und Ausdehnung ist es etwas ganz natürliches in unserem Universum. Es passiert nicht nur auf unserer Erde, sondern auch auf jedem Planeten, der Masse hat. Mitverursacher sind auch Sonnenwinde wodurch es zeitgleich zu elektromagnetische Störungen kommt. Zum Vergleich hier das Reaktionsverhalten des Saturns: Das enstehende Whitespotverhalten auf Planet Saturn ist nichts anderes als ein “Vulkanausbruch” und ist eine Reaktion des kleinen Magneten auf den großen Magneten. Sprich: Saturn reagiert auf Sonne! Der Ausbruch auf dem Saturn begann Ende 2010. Im Jahre 2011 zeigte er sich dann in der Atmosphäre  sehr deutlich in seiner gigantischen Ethylenwolke. Der Wandel der Sonne zeigte sich für uns auf der Erde hingegen sehr deutlich im März 2011, mit dem Erdbbebenfall in Fukushima.

Zurück nach Japan: Das Erdbeben in Fukushima wurde nicht wie gedacht, durch ein normales Erdbeben verursacht, sondern durch das Wandern der angrenzenden Platten (dem Fundament) unter Japan. Nachbeben eines vorangegangenen Erdbebens zeigen und beweisen, dass hier eine Bewegung in der Plattentektonik stattgefunden haben muss. Die Anzahl und die Intensität der Nachbeben unterstreichen diesen Beweis ganz deutlich, dass hier „bewegt wird“. Nach Angaben des US-Geological Survey hat hier eine horizontale Verschiebung von 27 Meter und ein vertikaler Versatz von 7 Meter in der Störungszone des Meeresgrundes stattgefunden. Durch die Verschiebung entstand eine Spalte von ca. 400 km länge und mit einer breite von ca. 150 km. Die Erdplatten um und unter Japan haben es dadurch sehr schwer eine neue Lage zu finden.

Das waren ganz schön Dicke Dinger

Hier noch mal eine Animation, um das Ausmaß von 2011 darzustellen

Japan kann aufgrund dieser erhöhten Aktivitäten und durch Bewegung tatsächlich mit einigen Teilen ins Meer abrutschen und weiteres Land hinter sich her ziehen. Durch die ständige Fraktur vor Japan wird derzeit alles „weicher“ (Durchlöcherung und Weichmachung durch Erdbeben). Die Landmassen suchen sich hier ganz von alleine den Weg und wandern automatisch in die Richtung des gringsten Widerstandes. Folglich Richtung Pazifik. Der Erdmagnetismus wäre auch in einem zukünftigen Erdbeben-Ereignis durcheinander, oder für eine Zeit lang sogar aufgehoben. Den „aufgehobenen Zustand“ haben wir bereits am 11.03.2011 in Fukushima für einen kurzen Moment erleben können. Auf dem Bild unten können sie gut das Ereignisdatum erkennen, sondern auch, wie spinnenartig sich das Erdmagnetfeld von der Erde für einen Moment gelöst hat.

Bitte beachten sie die Links in diesem Artikel, um die Zusammenhänge zu verstehen.

Merke: Veränderungen im Sonnensystem finden immer im Ganzen statt. Die Erde (oder wie oben beschrieben der Saturn) tut es nie allein, oder gar aus sich selbst heraus. Kurz: solange sich unsere Sonne in ihrem “Wasserstoff zu Helium Prozess” ausdehnt und wandelt, so müssen sich auch alle Planeten die ihr “folgen” ebenso wandeln. Der 11 jährige magnetische Prozess der Sonne spiegelt sich dadurch stets in der Erde wieder, so dass es zu heftigen Erdbeben und Vulkanausbrüchen kommt. Dies ist jedoch nur ein Zyklus unserer Sonne.  Da die Sonne unter anderem noch mehr Zyklen besitzt, sollten Sie noch mehr darüber erfahren. Der Galaktischen Sommer ist z. B. das größte Event, dass seit ca. 1950 auf unserem Planeten stattfindet. Noch was davon gehört? Dann gehen Sie nun einen Schritt weiter…

Von wegen Haarp! Der „Magnetismus der Sonne“ zeigt, was im Pazifik gerade passiert

Recherchiert: Goldständer

 

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Mega Blackout in Indien – Stromausfall trifft Hunderte Millionen Menschen

Züge stehen still, Krankenhäuser arbeiten im Notbetrieb: In Indien haben Hunderte Millionen Menschen keinen Strom. Experten sprechen vom größten Blackout seit einem Jahrzehnt – es könnte bis zu zwölf Stunden dauern, die Versorgung wiederherzustellen.

Hamburg – In Indien sind am frühen Montag Hunderte Millionen Menschen von der Stromversorgung abgeschnitten. Das gesamte Netz im Norden Indiens sei ausgefallen, teilte der zuständige Energieversorger mit. Insgesamt waren neun Bundesstaaten betroffen. In der Region leben etwa 28 Prozent der rund 1,2 Milliarden Menschen starken Bevölkerung. Als Notmaßnahme seien Stromnetze im Westen und Osten Indiens angezapft worden, hieß es

In der Hauptstadt Neu-Delhi stand die U-Bahn wegen des Stromausfalls zeitweise vollständig still. Später wurde der Betrieb zu etwa einem Viertel des üblichen Umfangs wieder aufgenommen. Auch der Zugverkehr kam in der Region größtenteils zum Erliegen. Hunderttausende von Berufspendlern strandeten in Zügen. Ein Zusammenhang mit dem schweren Zugunglück in Südindien besteht offenbar nicht.

In mehreren Städten fielen die Ampeln aus, was zu starken Behinderungen des morgendlichen Berufsverkehrs führte. In Krankenhäusern und Notdiensten wurde auf Dieselgeneratoren umgestellt.

Der Vorsitzende des staatlichen Energieunternehmens Power Corporation, Avinash Awasthi, sagte, es könnte bis zu zwölf Stunden dauern, die Stromversorgung flächendeckend wiederherzustellen. Nach seinen Worten ist es der folgenschwerste Stromausfall in Indien seit elf Jahren.

Laut Awasthi wurde der Blackout ausgelöst, weil vermutlich einige Staaten mehr Strom abriefen, als ihnen zustand. In den heißen Sommermonaten steigt der Energieverbrauch in Indien erheblich. Ausfälle sind wegen Engpässen in der Stromversorgung und dem veralteten Leitungsnetz keine Seltenheit.

Quelle: Spiegel Online

Übrigens: Die Taschau spricht von 300 Millionen betroffenen Menschen

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Goldständer Tipp:

Bitte besuchen Sie auch den Golden Faden und finden Sie heraus, warum das alles passiert

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Der letzte Schrei der Materie

Die Geheimschrift des Kosmos

1/3 – Was kosmische Strahlen können

2/3 – Das Icecube Experiment – Was wird am Südpol erforscht?

3/3 – Galaktische Neutrino-Kommunikation – eine verrückte Idee

Wie Neutrinos die Welt verändern

Christian Spierings Forschungsgebiet ist die Astroteilchenphysik, das Grenzgebiet zwischen Teilchenphysik, Astrophysik und Kosmologie. Seit den 80er Jahren arbeitet er auf dem Gebiet der Neutrinoastronomie. Hier wird erklärt, was Neutrinos und Neutrinoastronomie sind. Mithilfe von Neutrinos möchte Spiering und seine Kollegen herausfinden, wo genau im Universum die höchstenergetischen kosmischen Strahlen erzeugt werden und wie die kosmischen Teilchenbeschleuniger funktionieren. Mit Neutrinoteleskopen suchen sie auch nach Kandidaten für die Dunkle Materie und nach anderen exotischen Teilchen wie zum Beispiel magnetischen Monopolen. Erforscht werden außerdem Phänomene der Teilchenphysik wie etwa Neutrino-Oszillationen.

Am Anfang der Arbeiten der Astroteilchengruppe des DESY in Zeuthen stand das Pionierexperiment auf diesem Gebiet, das Baikal Neutrinoprojekt. Seit den 1990er Jahren liegt das Schwergewicht der Forschungsarbeiten am Südpol, wo im Rahmen einer großen internationalen Kollaboration das Neutrinoteleskop AMANDA betrieben und gegenwärtig das dreißig Mal so große Nachfolgeprojekt IceCube aufgebaut wird.

• Christian Spiering: http://www-zeuthen.desy.de/~csspier/
• DESY-Astroteilchengruppe: http://nuastro-zeuthen.desy.de/
• Neutrinojagd im tiefsten See der Welt (PDF): http://www-zeuthen.desy.de/~csspier/www/buecher/Humboldts-Erben.pdf
• IceCube – Neutrinojagd am Südpol (PDF): http://www-zeuthen.desy.de/~csspier/www/buecher/SdW-2007.pdf
• IceCube Project (engl.): http://icecube.wisc.edu/
• Baikal Neutrino Telescope (engl.): http://baikalweb.jinr.ru/

Neutrinos – unsichtbare Himmelsboten (von Christian Spiering)

Neutrinos sind elektrisch neutrale Elementarteilchen — die erstaunlichsten und befremdlichsten Vertreter des Teilchenzoos. Ihre bemerkenswerteste Eigenschaft besteht in der geringen Neigung, mit ihrer Umgebung in irgendeine Wechselwirkung zu treten. Aufgrund dieser Eigenschaft können sie riesige Materieschichten ohne einen Zusammenstoß durchdringen. Von den 60 Milliarden Sonnenneutrinos pro Quadratzentimeter und Sekunde etwa, die von der Sonne kommend auf die Erdoberfläche treffen und dann die Erde durchqueren, stoßen im Mittel kaum ein Dutzend mit einem Atom des Erdinnern zusammen.

Inzwischen wissen wir, dass es drei Neutrino-Sorten gibt: Elektron-Neutrino (νe), Myon-Neutrino (νμ) und Tau-Neutrino (ντ ), die den geladenen Schwesterteilchen Elektron, Myon bzw. Tau zugeordnet sind. Neutrinos spüren weder die starke Kraft, die Protonen und Neutronen in Atomkernen zusammenschweißt, noch die elektromagnetische Kraft. Wenn man einmal von der Schwerkraft absieht, unterliegen sie nur der sog. schwachen Kraft, die u.a. für den radioaktiven Beta-Zerfall zuständig ist, und genau deshalb reagieren sie auch so selten. In direkten Messungen der Neutrino-Massen zeigte sich bisher kein Hinweis auf eine Ruhemasse. Allerdings verdichten sich die Hinweise darauf, dass die verschiedenen Neutrinotypen sich ineinander umwandeln können. Solche „Neutrino-Oszillationen“ aber sind nur für massive Neutrinos möglich, deren Massen sich zudem voneinander unterscheiden. Die Experimente legen Massendifferenzen von weit unter einem Zehntel Elektronenvolt nahe.

Was macht das Neutrino so interessant für die Astronomie? Was soll uns ein Teilchen nützen, das nur sporadisch mit irgend etwas in Wechselwirkung tritt? Paradoxerweise ist es gerade die zuletzt erwähnte Eigenschaft, mit der sich das Neutrino als kosmischer Bote empfiehlt. Teilchen, die kaum aufspürbar sind, können nämlich fast ungehindert auch die dicksten Materieschichten durchdringen. Sie erreichen uns von Regionen des Kosmos, aus denen nie ein Lichtstrahl zu uns dringen kann. Sie können uns Kunde vom Innern der Sonne geben, von dort, wo die Kernreaktionen ablaufen, aus denen unser Zentralgestirn seine Energie bezieht. Sie fliegen tausende Lichtjahre durch das kompakte Zentrum unserer Galaxis hindurch. Und sie entweichen sogar aus dem Innern von sogenannten aktiven Galaxien, denjenigen Orten im Universum, an denen es zu den gewaltigsten Energieausbrüchen kommt, die es überhaupt geben mag. Neutrinos sind also ideale kosmische Boten aus Regionen, die uns mittels Licht nicht zugänglich sind.

Goldständer Wissenstipp

Wusstest Du es schon? Neutrinos lassen unseren Planeten wachsen. Erfahre mehr zu dem Thema

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Der Bewusstseinssprung der Pflanzen

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Pflanzen spüren zuerst, wenn ein großer Wandel kommt. In diesem Film erfahren Sie, was sich im Organismus einer Pflanze dabei abspielt. Oder: was passiert überhaupt in den Tieren und Pflanzen bei einem Wandel? Das John Innes Centre, Norwich in England klärt in diesem Film auf was bei Pflanzen passiert. Im Forschungszentrum konnte ein Wandel simuliert werden. Hier hat sich gezeigt, dass Pflanzen bereits kleinste Temperaturschwankungen wahrnehmen können. Pflanzen wie der Weizen nutzen zum Beispiel veränderte Temperaturen um Blüte und Kornreife an ihrem Lebensrhythmus anzupassen. Gewisse Gene in der Pflanze wissen, wann es an der Zeit ist und warten regelrecht auf die bestimmten Signale zum Aufblühen. Das wichtigste Signal dabei ist die Temperatur. Daraus wird klar, dass die zunehmende Klimaveränderung einen großen Einfluss darauf hat, weil sie den gesamten Wachstumszyklus der Pflanze verändert. Wissenschaftler beschäftigen sich schon seit langem mit dem Thema, wie es die Pflanze überhaupt schafft diese Temperaturschwankungen wahrzunehmen. Im simulierten Temperatur-Labor kam man der Pflanze nun auf die Schliche, wie und womit sie die veränderten Temperaturen misst. Das Genom der Pflanzen wurde mehrfach modifiziert, wodurch sich viele neue Veränderungen in der Pflanze selbst zeigten. Das Gen selbst wurde dann identifiziert, und es wurde herausgefunden, wie es ein Protein steuert und wie sich die DNA in der Zelle selbst aufrollt. Das heißt die „Art des Aufdrehens“ der DNA ist hierbei entscheidend und zeigt hierbei die Temperaturwahrnehmung der Pflanze. So spielt sich ein „Wandel“ stets auf genetischer Ebene ab. Die Temperatur wirkt sich hierbei stets auf die Mechanik der Gene aus, und durch die erhöhte Temperatur wird auch die DNA leichter zugänglich. So öffnet sich die DNA im inneren jeder einzelnen Zelle und durch die Öffnung selbst werden die Gene aktiviert – als Reaktion auf die höhere Temperatur! Die Pflanze kann also ihre eigenen Gene aktivieren, wenn es wärmer wird. Die Evolution jeder Pflanze und jeder anderen Lebensform beweist hiermit, dass die DNA selbständig anfängt zu arbeiten. Es beweist auch, dass die Art der Sonneneinstrahlung in einem Wandel auch von sehr großer und entscheidender Bedeutung ist. Somit ist auch die menschliche Evolution durch die erhöhte Sonneneinstrahlung nicht aufzuhalten.Und wer es noch nicht gemerkt hat: Die Sonne wird bereits immer heller – Wir sind mitten im Wandel! 

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Goldständer Tipp: Um sich diesem neuen biologischem Prinzip des Wandels anzupassen, empfehle ich Ihnen persönlich sich weniger um die negativen Nachrichten der Neuzeit zu kümmern. Die manipulierenden Elemente der Medien haben einen Grund und sie machen Sie in der Anpassung nicht besonders widerstands- und aufnahmefähig. In der natürlichen Evolution werden Sie dadurch sogar auf geringer Schwingung gehalten, und Sie selbst haben es sogar schwerer sich der neuen Veränderung anzupassen. Achten Sie lieber auf die Signale der Umwelt und ganz besonders auf die Signale der Sonne. Nur so werden Sie es spüren, wenn etwas in Ihnen erwacht. Bitte schreiben Sie mir, wenn Sie eine innere Veränderung wahrnehmen können! 

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Galaktischer Sommer: Wenn die CO2 Werte steigen, wird das Meer auch saurer

Das Meer vor der Westküste der USA könnte schon in 30 Jahre so sauer werden, dass für viele Organismen nicht mehr ausreichend Kalk im Wasser gelöst ist. Die Simulation eines internationalen Forscherteams zeigt, dass die Grenze zur Untersättigung mit Kalziumkarbonat bis 2040 die niedrigeren Wasserschichten und bis 2050 das gesamte Meerwasser vor der Küste erreicht sein könnte. Die Forscher rechnen aufgrund dieser Ergebnisse mit einer starken Veränderung des Ökosystems, wie sie in „Science“ berichten.

Die Gewässer vor der Westküste der USA sind weltweit dafür bekannt, dass sie einen besonders großen Reichtum an Tier- und Pflanzenarten bergen. Grund dafür ist, dass der Nordwind das Oberflächenwasser von der Küste wegtransportiert und so dafür sorgt, dass besonders nährstoffreiches Wasser aus der Tiefe an die Oberfläche gelangt. Die küstennahen Gewässer weisen allerdings auch einen allgemein tiefen pH-Wert auf und sind deshalb besonders anfällig für das weitverbreitete Phänomen der Ozeanversauerung. Die Ansäuerung des Meerwassers ist eine direkte Folge der erhöhten CO2-Konzentration in der Atmosphäre, da die Ozeane ungefähr einen Drittel des von den Menschen verursachten Kohlendioxids aufnehmen.

Das CO2 löst sich im Meerwasser, erhöht dessen Säuregrad und senkt dadurch auch den Karbonat-Sättigungsgehalt. Ist das Wasser saurer und untersättigt, löst sich bereits vorhandener Kalk spontan auf und neuer kann sich nicht bilden. Das könnte schwere Folgen für viele Lebewesen haben. So sind beispielsweise Tiere gefährdet, die Kalkschalen oder Kalkskelette bilden, wie zum Beispiel Schnecken oder Korallen.

Wissenschaftler um Nicolas Gruber, Professor am Institut für Biogeochemie und Schadstoffdynamik der ETH Zürich, haben nun untersucht, wie sich der Säuregrad und der Karbonat-Sättigungsgrad entlang der Westküste der USA in Zukunft entwickeln wird. Mit Hilfe von hochauflösenden Modellsimulationen bildeten sie die Zirkulation des Küstengebietes nach. Diese kombinierten sie mit Modellen der Ökosysteme und des Kohlenstoffkreislaufs, wobei sie insbesondere den Austausch von CO2 mit der Atmosphäre berücksichtigten. So gelang es ihnen, Projektionen bis zum Jahr 2050 für verschiedene Klimaszenarien zu erstellen. Die Resultate stellen sie in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift Science vor.

Grenze zur Untersättigung in 30 Jahren überschritten
Die Simulationen zeigen, dass selbst bei einem optimistischen Klimaszenario der Sättigungsgrad von Karbonat in der untersuchten Region rasch sinkt und dabei die wichtige Grenze zur Untersättigung
überschreitet. Während heute die Wassermassen in den obersten 200 Metern noch übersättigt sind, lassen sich solche Wassermassen bis in 30 Jahren im Sommer nur noch in den obersten 60 Metern finden. Im Jahr 2050 wird das Meerwasser das ganze Jahr über keinen genügenden Sättigungsgrad mehr aufweisen. Dies ist besonders alarmierend, weil sich das Leben vieler Organismen in den obersten 100 Metern des Gewässers abspielt.

Am deutlichsten manifestiert sich die Versauerung in den küstennahen 10 Kilometern des Ozeans. Dort wird der pH-Wert im Jahre 2050 bis auf 7.8 absinken. «Starke Veränderungen der Ökosysteme entlang der Westküste der USA sind vorprogrammiert», erklärt Gruber. Wie diese Veränderung konkret aussehen wird, dazu wagen die Wissenschaftler jedoch keine Prognose. Obwohl sie die chemischen und physikalischen Aspekte der Meerversauerung sehr genau berechnen konnten, wissen sie noch zu wenig darüber, welche Lebewesen wie stark betroffen sein werden. Nicht alle Organismen leiden gleichermaßen unter der Ansäuerung des Meeres und einige wenige Arten könnten von ihr sogar profitieren. «Es scheint allerdings, dass Muscheln – speziell in frühen Entwicklungsstadien – am meisten unter der Ansäuerung leiden», sagt Nicolas Gruber.

Sorge bereitet dem Wissenschaftler aber, dass die Ansäuerung in so kurzer Zeit so stark zunimmt. Nicolas Gruber geht davon aus, dass die Grenze zur Untersättigung in den nächsten 20 bis 30 Jahre erreicht wird. Wenn man berücksichtige, wie stark die CO2-Emissionen in den letzten Jahre gestiegen seien, werde sich die Entwicklung kaum noch abwenden lassen: «Unsere Studie ist ein Beispiel dafür, wie der Mensch die Grenzen dessen, was ein Ökosystem tolerieren kann, bereits ausgereizt hat.»

Quelle: Scinexx

Verknüpfen Sie Ihr Wissen

Bitte erfassen Sie das Ereignis des galaktischen Sommers 

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Wir verbrauchen die falsche Energie

Es ist keine Finanzkrise – es ist eine Energiekrise

Interessante Zahlen und nüchterne Fakten

Google verbraucht so viel Strom wie eine Großstadt

Google verabschiedet sich von einem Geheimnis: Der Stromverbrauch der Datenzentren des Konzerns liegt bei 260 Millionen Watt, berichtet die „New York Times“ – genug, um eine ganze Großstadt zu versorgen. Dank seiner Angebote ließe sich aber auch viel Energie sparen, sagt der US-Internetgigant.

Mountain View – Google Chart zeigen hat ein streng gehütetes Geheimnis gelüftet: den Strombedarf seiner Datenzentren. Wie die „New York Times“ berichtet, verbraucht das Unternehmen kontinuierlich 260 Millionen Watt – ungefähr ein Viertel der Produktionsleistung eines Atomkraftwerks, und genug, um eine Stadt mit bis zu 200.000 Haushalten zu versorgen.

Trotz dieser gigantischen Zahl müssten die Leute bedenken, wie viel Energie andererseits durch die Angebote von Google gespart würde, sagte Urs Hoelzle, Vizepräsident des Konzerns, der Zeitung. Wer eine Suchmaschine befrage, müsse beispielsweise nicht in die Bibliothek fahren, und spare so Benzin. Die Nutzung von Google Mail über den Zeitraum eines Jahres verbrauche weniger Energie als der Versand einer Flaschenpost benötigt, so das Unternehmen in einer Pressemitteilung.

Den Energieverbrauch eines typischen Nutzers im Monat setzt Google mit demjenigen gleich, den eine 60-Watt-Glühbirne bei dreistündiger Brenndauer benötigt. Eine durchschnittliche Google-Suche verbrauche 0,3 Wattstunden, gab der Suchmaschinenriese bekannt. Bei der von Google geschätzten Zahl von mehr als einer Milliarde Suchanfragen pro Tag, tragen diese mit 12,5 Millionen Watt zum Energieverbrauch bei. Der Rest setzt sich aus anderen Angeboten wie der Video-Plattform Youtube zusammen.

Quelle: Spiegel-Online

Zum Vergleich hier der Energieverbrauch pro Kopf / pro Land im Vergleich

Quelle: Google

Galaktischer Sommer, Klimawandel und erhöhte CO2 Werte

CO2-Wert in der Arktis übersteigt kritischen Wert von 400 ppm

WASHINGTON. Ansteigende Meeresspiegel, Dürre-Perioden, vermehrte Unwetter und Millionen Klimaflüchtlinge: Das sind die Prognosen der Forscher für den Klimawandel. Dass alle diese Szenarien auftreten werden, bleibt zunächst ungewiss. Dagegen zeigen die neusten Messungen, dass die Konzentration von Kohlendioxid in der Luft einen neuen besorgniserregenden Schwellenwert erreicht hat. Erstmals wurden in diesem Frühling in der Arktis mehr als 400 ppm (Teile pro Million) des Treibhausgases CO2 in der Atmosphäre gemessen. „Die Tatsache, dass das Niveau bei 400 liegt, ist wichtig“, sagte Jim Butler, Leiter für weltweite Messungen im Forschungslabor der US-Wetter- und Ozeanografiebehörde NOAA. „Es ist eine Erinnerung an jeden, dass wir das Problem nicht gelöst haben und dass wir immer noch in Schwierigkeiten sind.“

Die Konzentration von CO2 ist zuletzt immer schneller gestiegen. Bereits vor Jahren hatte sie den Grenzwert von 350 ppm überstiegen, der für viele Wissenschaftler als das höchste noch sichere Niveau gilt. Den Wert von 400 ppm im Durschnitt ist bisher nur in der Arktis erreicht worden. Messungen in Kanada, Island, Finnland, Norwegen und einer Insel im Nord Pazifik zeigen aber, dass die Konzentration von CO2 dort zumindest kurzzeitig ebenfalls die kritische Marke von 400 ppm erreicht. Im Rest der Welt liegt der Durchschnitt bei rund 395 ppm, wird aber nach Ansicht der Forscher auch dort in wenigen Jahren die 400er-Marke überschreiten. Wissenschaftler Pieter Tans von NOAA geht davon aus, dass „ab 2016 der weltweite Durschnitt der CO2-Konzentration bei 400 ppm“ liegen werde. Zum Vergleich: Der Wert der CO2-Konzentration lag vor der industriellen Revolution bei 280 ppm.

Die Arktis gilt als eine Art Vorwarnsystem. Dort wachsen keine Pflanzen, die CO2 aufnehmen. Daher ist die Konzentration dort höher. Die Schwankungen in der Kurve zum weltweiten CO2-Durschnittswert lassen sich ebenfalls damit erklären. Vom Frühjahr bis Sommer können Pflanzen viel CO2 vorzugsweise über die Blätter aufnehmen. Im Herbst und Winter verlieren viele Pflanzen ihre Blätter und es kommt zu einem Anstieg der Kohlenstoffdioxid-Konzentration.

NOAA-Leiter Jim Butler warnte: „Die Konzentration von Treibhausgas in unserer Atmosphäre zu erhöhen ist in etwa so, wie die Leistung einer elektronischen Bettdecke zu erhöhen. Man weiß, dass es wärmer werden wird, nur nicht genau wie schnell. Und es kann eine Weile dauern bei der Heizdecke – oder der Atmosphäre.“

Quelle: Hamburger Abendblatt

Connecting Dots / Wissen verknüpfen

vergessen Sie Planet X und Nibiru – es ist ein universelles Ereignis

Erfahren Sie mehr über den galaktischen Sommer

bitte lesen und lernen Sie auch aus dem Goldenen Faden

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